Benediktinerstift Lambach
Klosterplatz 1
4650 Lambach
Tel.: (07245) 217 10
Fax: (07245) 217 10-111
Mail: pforte@stift-lambach.at
Home:
http://www.stift-lambach.at
Klostergeschichte
Lambach, ein Raum mit keltischer und römischer
Besiedlung, war im elften Jahrhundert Sitz der Grafen von Wels-Lambach.
Diese Familie war im Aussterben, der letzte von Ihnen im Mannesstamm,
Bischof Adalbero von Würzburg stiftete 1056 einen großen Teil des
Familienbesitzes als Kloster. Die ersten Benediktinermönche kamen aus
der Abtei Schwarzach in Franken.
Das noch erhaltene Westwerk der ersten Klosterkirche
mit den romanischen Wandmalereien, die vielen Handschriften aus dem
Scriptorium bezeugen das schnelle Aufblühen des jungen Klosters.
Im ausgehenden Mittelalter gelangte das klösterliche
Leben durch die ordensinterne Reform – Melker Reform – noch kurz vor der
Reformation zur Blüte. In den bewegten Zeiten der Reformnation überlebte
das Kloster in seinem Bestand. Während der Epoche des Barock fand das
Stift seine bauliche Gestalt, wie sie sich durch Jahrhunderte gewachsen
auch noch heute präsentiert. Seelsorge und Pflege der Künste und
Wissenschaften wurden rege ausgeübt.
Knapp entging das Stift den Klosteraufhebungen von
1784 durch Kaiser Joseph II. Die folgenden Jahre, von Krieg und Not
gekennzeichnet mühten sich die Mönche treulich den Bestand des Klosters
zu sichern. Versuche einer klösterlichen Reform in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhundert waren in Lambach deutlich zu spüren, da man hier
begann ein Musterkloster zu konstituieren. Nach den bewegten Zeiten
zweier Weltkriege und durch wirtschaftliche Gefährdungen des Klosters
erfreut sich heute das Stift Lambach des Bestandes.
Die hier lebende Gemeinschaft bemüht sich heute dem
Stifterwillen des Hl. Adalbero: "dass hier immerfort Gott verherrlicht
werde" in die Zukunft weiter zu tragen. |