Sehenswürdigkeiten in Eberstalzell
 

Pfarrkirche Eberstalzell

Pfarramt
Hauptstraße 18
4653 Eberstalzell

Tel.: (07241) 5517
E-Mail: pfarramt.ezell@utanet.at

Verschiedene Funde in Eberstalzell weisen darauf hin, dass Teile dieses Gebietes bereits von den Römern bewohnt waren.

Erwähnt wird der Ort erstmals 777 nach Christus in der Gründungsurkunde von Kremsmünster. Deren Mönche errichteten die erste Kirche, diese wurde jedoch zerstört.
Am Ende des 10. Jahrhunderts wurde das neue, hölzerne Gotteshaus dem hl. Ulrich geweiht. Im 15. Jahrhundert wurde dieses durch ein größeres mit Quadersteinen und einem Zwickelturm ersetzt.

Die jetzige Form erhielt der Turm im 18. Jahrhundert als man eine hohe Doppelkuppel auf die Glockenstube setzte. In der Zeit von 1866 bis 1882 fand eine große Kirchenrenovierung statt. Im Zuge derer erhielt die Kirche einen neugotische Einrichtung.

Anschließend konnten noch vier farbige Glasfenster im Mittelteil der Kirche eingebaut werden. Bei dem Kirchenraum handelt es sich um eine zweischiffige Halle, die durch zwei Mittelpfeiler gegliedert ist. Im Sinne des spätgotischen Stils wurde sie von einem reichen Stern- und Netzrippengewölbe überspannt.


Eckmair Kapelle

Pfarramt
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4653 Eberstalzell

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In der Kapelle sehen wir einen schmalen angebauten Holzaltar, darüber eine Grotte mit einer ‚Lourdes Marien Statue’.

An der Decke sehen wir die Jahreszahl 1837, vermutlich das Erbauungsjahr. Da sich die Marienerscheinung in Lourdes erst 1858 ereignete, muss es bei der Errichtung eine andere Ausstattung gegeben haben.

Zwei Stuhlreihen aus Holz bieten 12 Personen eine Sitzgelegenheit. Der Eingang ist mit einem schmiedeeisernen Gitter abgeschlossen. Dichter Flieder hüllt die Kapelle ein.


Kapelle Maria Hilf

Pfarramt
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4653 Eberstalzell

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Die Einweihung der ersten Kapelle, die überwiegend in Holzbauweise errichtet wurde, war am 6. September 1846.

Ein orkanartiger Sturm zerstörte 1929 die Kapelle vollständig. Bereits 1931 wurde sie in Massivbauweise und nach Norden vergrößert, wieder errichtet. An der Westseite über dem Eingang wurde ein Turm von ca. 10 m Höhe angebaut, der 2 Glocken beherbergt.

Die Einweihung des Neubaues erfolgte am 15. August 1932. Organisator für den Aufbau war Bürgermeister Neuböck. Eine Innen- sowie Außenrenovierung war im Jahr 1959 notwendig. 1993 wurde das Dach mit Tonschindeln neu gedeckt und am Nordfirst ein schönes Kreuz in Kupferausführung angebracht.


Spieldorfer Kapelle

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Auf Initiative von Franz Weingartner ‚Veitlbauer in Spieldorf’, wurde anstatt der dort befindlichen Holzkapelle im Jahr 1936 die jetzige gebaut.

Eingeweiht wurde sie am 3. Mai 1937 durch Herrn Dechant P. Felix Wieser. Der Ostgiebel trägt ein kleines Türmchen mit einem Kreuz und zwei kleinen Glocken. Zwei schmale Fenster in gotischer Spitzform sorgen für die Belichtung dieser Kapelle.

Am oberen Rand der Eingangstür finden wir zwei Hinterglasbilder, die Maria Magdalena und Franz von Sales darstellen. Im Innenteil der Kapelle befindet sich ein kleiner, angebauter, vorspringender Altar. Darüber eine Grotte mit der Marien Statue von Lourdes mit folgendem Spruch: ‚Unter deinem Schutz und Schirm fliehen wir o unbefleckt Empfangene’.

Daneben sehen wir auch Statuen von Herz Jesu und dem Hl. Josef. Kleine Kreuzwegbilder an den Seitenwänden und an der Rückseite ein großes Kreuz mit Corpus runden die Innengestaltung dieser Kapelle ab. Eine Renovierung innen und außen, sowie die Erneuerung des Daches und des Turmes war im Jahr 1980 notwendig.


Streininger Kapelle

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Bei der Renovierung im Jahr 1977 wurde das Innere dieser Kapelle neu gestaltet.

Im Giebel befindet sich ein schmiedeeisernes Kreuz. Unter diesem Kreuz steht der Spruch: ‚In diesem Zeichen wirst du siegen’. Im Inneren dieser Kapelle befindet sich ein holzgeschnitztes Relief, das die schmerzhafte Gottesmutter zeigt.

Im rechten sowie im linken Teil der Kapelle gibt es zwei Statuen die den Hl. Florian und den Hl. Sebastian darstellen. Über einem kleinen freistehenden Altar findet man eine kleine Messingampel. Die Kapelle ist begehbar und mit einem schmiedeeisernen Gitter abgeschlossen. Die Ursache der Errichtung ist unbekannt, vermutet wird ein Unfall.


Zwittl Kapelle

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Über die Ursache der Errichtung dieser Kapelle ist leider nichts bekannt.

Im Jahr 1985/1986 wurde diese Kapelle gründlich renoviert. Im Eingangsgitter ist die Jahreszahl der Erbauung 1877 angebracht, sowie auf einer verzierten Holzleiste finden wir den Namen ‚Barbara Zwittl’.

Im Giebel über dem Eingang sehen wir die bildliche Darstellung der Flucht aus Ägypten. Im Innenraum dieser Kapelle finden wir eine Fatimastatue (gestiftet von der Fam. J. und K. Syböck) und als Hintergrund die Erscheinungseiche mit den Seherkindern. Die Segnung der renovierten Kapelle wurde am 19. Oktober 1986 durch P. Lukas Auinger vorgenommen.


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